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"Der Marilyn Monroe Prozess"


von Geirun Tino


PREMIERE AM 06. JULI 2017


Synopsis

Eine Gerichtsstreitigkeit über die Umbenennung der "Marilyn Monroe Straße" ist der Ausgangspunkt eines Gefechts zweier Frauen, die diametral entgegengesetzter Ansicht darüber sind, ob Marilyn Monroe ein Vorbild oder einen Schandfleck der Gesellschaft darstellt. Dabei werden wichtige Stationen ihres Lebens ins Auge gefasst, und einer (gerichtlichen) Untersuchung unterzogen.
Eine poetisch-realistische Auseinandersetzung mit Ruhm, Einsamkeit, Ehrgeiz und Kunst.


Szenenausschnitt:


Marilyn Monroe:Fragen Sie mich bitte nicht nach Sex. Zu diesem Thema könnte ich wirklich ein ganzes Buch schreiben. Das fing bei mir alles schon sehr früh an. Als ich acht Jahre alt war, berührte mich der Untermieter meiner damaligen Pflegefamilie auf eine Art und Weise, die mir nicht gefiel – ich kam mir schmutzig vor. Was ich über Sex denke, kann ich nicht in einem Satz zusammen fassen, oder auf ein Gefühl reduzieren. Sex ist ein riesiger und komplexer Teil meines Lebens.

Richter:Haben Sie sich für Sex bezahlen lassen?

Marilyn Monroe:Als ich ziemlich jung war, bot mir ein Mann in einer Bar 15 Dollar, wenn ich mit ihm ins Hotel gehe. Ich war schockiert. Aber 15 Dollar waren damals eine Menge Geld!

Anklägerin:Was fanden Sie bei einem Mann sexy?

Marilyn Monroe: Sexy sind vor allem die Männer, die eine Frau dazu bringen können, dass sie sich sexy fühlt, und nicht diejenigen, die Sex als Wettkampfsport betrachten. Ein guter Liebhaber kann eine Frau schon allein dadurch dahin schmelzen lassen, dass er ihr Haar berührt, oder sie anlächelt und ihr tief in die Augen blickt."




Dauer: 1h30 (mit Pause)



Besetzung

Anklägerin Daniela NEICHL
Marilyn Monroes Verteidigerin Sára JENIKE
Richter Geirun TINO

 

 

Text Geirun TINO
   
Regie, Musik & Ausstattung Geirun TINO